Wohngenosenschaft Rösmatt

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Vorstand der Wohngenossenschaft Rösmatt, Rodersdorf

Die Wohngenossenschaft Rösmatt von der Gründung bis heute

Am 1. April 2008 gründeten 22 Personen die Wohngenossenschaft Rodersdorf mit dem Zweck „in gemeinsamer

Selbsthilfe und Mitverantwortung ihren Mitgliedern preisgünstigen, insbesondere auch auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichteten Wohnraum zu vermitteln und diesen dauernd der Spekulation zu entziehen. Die Tätigkeit der Genossenschaft ist gemeinnützig und nicht gewinnstrebig“. Unterdessen zählt die Genossenschaft 50 Mitglieder, eines davon ist die Gemeinde Rodersdorf.

Der Gründung vorausgegangen war eine intensive Diskussion über das Wohnen im Alter, zuerst in einer privaten

Initiativgruppe, danach im Rahmen der Entwicklung des Altersleitbildes der Gemeinde Rodersdorf. In der Folge beschloss die Gemeindeversammlung im Juni 2010, der Wohngenossenschaft die gemeindeeigene Parzelle GB Nr. 178 zwischen Biederthal- und Rösmattstrasse im Baurecht für die Realisierung einer Wohnsiedlung zur Verfügung zu stellen.


2010-2011 Vorprojekt und Gestaltungsplan


Das Architekturbüro Flubacher - Nyfeler + Partner arbeitete 2010/11 ein Vorprojekt und einen Gestaltungsplan für die Wohnsiedlung aus. Der Gestaltungsplan wurde am 20. September 2011 vom Regierungsrat genehmigt. Er sieht vor, dass das bestehende Gleichaufhaus an der Biederthalstrasse abgerissen und durch einen Neubau in ähnlichem Volumen ersetzt wird. In diesem Neubau sollen ein Gemeinschaftsraum sowie weitere Wohnungen realisiert werden. Dazu sollen auf der Parzelle zwei neue Baukörper entstehen, in denen zwölf mit Lift erschlossene, hindernisfreie Wohnungen erstellt werden sollen.

Mit der Genehmigung des Gestaltungsplanes waren die notwendigen Voraussetzungen erfüllt, dass die Generalversammlung der Wohngenossenschaft beschliessen konnte, die Realisierung des Wohnprojektes an die Hand zu nehmen.

 

Ab November 2012 Realisierung des Projekts

 

Ende November 2012 konnte unser Architekturbüro Flubacher – Nyfeler + Partner das Baugesuch einreichen.

Am 6. März 2013 erteilte die Baukommission Rodersdorf die Baubewilligung.

Die Finanzierung von 5.2 Mio CHF erfolgte durch Darlehen in Höhe von 1.8 Mio CHF, welche von Privatpersonen zur Verfügung gestellt wurden, und der Rest wurde von der  Raiffeisenbank finanziert. 

Mit Abschluss des Kreditvertrages mit der Bank waren die Voraussetzungen gegeben, um mit der Bauausführung zu beginnen. Ebenso war es jetzt möglich, den Baurechtsvertrag mit der Gemeinde Rodersdorf zu unterzeichnen. Dieser erfolgte am 7. August 2013 in Dornach.

 

Auf der administrativen Ebene  übernahm im März 2013 die Firma Wohnstadt Basel die Verwaltungsaufgaben der Wohngenossenschaft Rösmatt, insbesondere die Verwaltung der Darlehenskasse.

 

Um frühzeitig auch das Beziehungsnetz der zukünftigen Mieterinnen und Mieter aufzubauen, fand bereits im April 2013 das erste Treffen statt. 

 

Am 30. August 2013 konnten die Gemeindepräsidentin, Frau Karin Kählin, der Architekt Peter Flubacher und der Präsident der Wohngenossenschaft Heinz Rüegger den ersten Spatenstich tun. Nach dem Abbruch des Gleichaufhauses begann der Aushub für den Bau des unteren Hauses und erst in einer zweiten Etappe jener für das obere Haus. Der Bau ging planmässig voran, so dass auch die Planung der Umgebungsgestaltung ins Auge gefasst werden konnte. Im April 2014 zeigten die beiden Landschaftsarchitekten Rosmarie Eichenberger und Peter Steiger ihre Entwürfe zur Gartengestaltung und im Frühjahr des folgenden Jahres wurde der Garten realisiert.

 

Bei schönem Wetter und reger Teilnahme der involvierten Handwerker fand im August 2014 das Aufrichtefest statt. Im Dezember schliesslich konnte die Öffentlichkeit einzelne Wohnungen besichtigen.

 

Das Wohnen in der Siedlung

 

Bereits im Januar 2015 zogen die ersten Mieter ein. Sehr bald waren alle Wohnungen vermietet und die Mieterinnen und Mieter trafen sich regelmässig zu verschiedenen Anlässen, so dass eine lebendige Gemeinschaft entstand. Im Jahresverlauf entwickelten sich verschiedene Anlässe: der Neujahrsapéro, regelmässige MieterInnentreffen, Gartentage, an denen gemeinsam Gartenarbeiten durchgeführt werden, das Rösmattstrassenfest, welches jedes zweite Jahr durch die Wohngenossenschaft organisiert wird und in der Adventszeit der schwedische Glögg, bei dem Glühwein und Süssgebäck offeriert wird.

 

Intern organisiert sich die Mieterschaft in Arbeitsgruppen: So entstand die Hauskommission und die Gartengruppe. Zwei Männer übernahmen die Aufgaben des Technischen Dienstes. Für die Reinigungsarbeiten der allgemeinen Räume wurde eine externe Firma engagiert. 

 

In der Folge zeigten sich weitere Bedürfnisse und Notwendigkeiten: So liess man einen Velounterstand bauen, die Hauseingangstüren wurden mit einem automatischen Türöffnersystem ausgerüstet, und auf beiden Dächern wurden Photovoltaik-Anlage montiert.

 

Im Frühjahr 2017 beschloss der Vorstand, die Realisierung des 3. Hauses an die Hand zu nehmen, so wie es im Baurechtsvertrag verbindlich vorgesehen ist. Die Planung und das Baubewilligungsverfahren dauerten sehr lange, so dass erst im ……die Baubewilligung vorlag und nun mit dem Bau begonnen werden konnte.